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Akwaaba - Willkommen in Ghana!

Inzwischen sind schon zwei Wochen vergangen seit wir in Komenda angekommen sind und ich finde mal etwas Zeit das in einem Blogeintrag festzuhalten.

Der erste Eindruck? Ein wunderschönes Land, total gastfreundliche und hilfsbereite Menschen - jeder will dir etwas über sein Land erzählen und freut sich wahnsinnig wenn sie bemerken das du en paar Brocken Fanti sprechen kannst. Da wir die einzig Weißen in Komenda sind  fallen wir natürlich auf - vor allem bei den Kids. Die sind sowieso total süß, wollen immer die Hand schütteln, fragen wie es dir geht und haben ein eigenes Lied für uns Volos ;-)  

Die ersten zwei Wochen waren bisher vor allem Eingewöhnungsphase. Wir fünf wohnen alle zusammen auf drei Zimmer in Komenda verteilt. Gemeinsam teilen wir uns dann eine Küche und ein Bad, eine Terasse dient als Wohnzimmer :-) Ungewohnt war es natülich am Anfang kein fließend Wasser im Haus zu haben (also immer Eimer am Tab aufzufüllen), aber auch das ist inzwischen zum Alltag geworden. Das Essen, vor allem natürlich die Früchte sind total lecker und auch mein Magen hat sich inzwischen an die Veränderung gewöhnt. An zwei Dinge werde ich mich aber glaube ich nicht so schnell gewöhnen werden - der Müll und die  Dunkelheit. So schön wie auch die Natur hier ist, leider wird der Müll hier einfach im Vorgarten verbrannt. Und um viertel sieben wird es schon dunkel, weshalb ich hier meistens schon um 9 total müde bin (so kenn ich mich gar nicht ;-)). Morgens wirds dann auch schon so um 5 Uhr hell, damit wir auch rechtzeitig wach werden weckt uns netterweise auch immer der Hahn der Nachbarin auf :-)

Nächste Woche beginnt dann auch die genaue Zeitplanung der Projekte. Gemeinsam mit unseren Mentoren haben wir bereits alle vier Schulen besucht, an denen die Workshops für das Jungendmagazin stattfinden werden und haben die Kontaktlehrer getroffen. Da die Schule jetzt aber erst gerade angefangen hat, werden wir die Gruppen erst die kommende Woche treffen und hier dann genauer in die Planung einsteigen - ich freue mich sehr, endlich wieder eine richtige Aufgabe ;-)         

Ansonsten haben wir bisher vor allem unsere Freizeit genossen. Wir waren schon ein paar Mal in Cape Coast, auf dem Komenda-Festival und natürlich am Strand. Von unserem Haus sind es nur ca. zehn Minuten bis zu den Caves, einem wunderschönen Platz - Anna und ich haben beschlossen dort sonntags Yoga zu machen ;-)  Etwas Sprachunterricht von Julie haben wir auch schon genießen dürfen, eine interessante Sprache - ich hoffe das ich so viel wie möglich davon mitnehmen kann :-)

Das bisher erst mal so weit! 

Eure Ekuwa

(Mein Fanti-Name, weil ich an einem Mittwoch geboren wurde. Dazu eine sehr passende Beschreibung: Wednesday's child is fully in control of every situation, does not want to be told what to do, knows it all, is spontaneous, vibrant and cordial.)

21.9.13 13:29

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